2.7.1.1. Einsatzbereiche

Das Clustering gruppiert die Teile eines Katalogs anhand ihrer Geometrie automatisch zu Clustern und ordnet diese in eine mehrstufige Struktur ein. Typische Einsatzbereiche sind:

  • Strukturierung gewachsener Eigenteile-Bestände. Kataloge mit eigenen Teilen umfassen häufig viele tausend Teile ohne brauchbare Klassifikation. Das Clustering erzeugt daraus in einem Durchlauf eine nach Ähnlichkeit sortierte Ordnerstruktur mit sprechenden Bezeichnungen.

  • Aufbau eines neuen Master-Katalogs. Das Ergebnis wird in einen neuen Katalog exportiert, der den bisherigen Bestand vollständig ersetzt – dabei wird jedes Teil des Originals übernommen, auch nicht clusterbare Teile.

  • Vorarbeit für Standardisierung und Teilereduzierung. Weil geometrisch ähnliche Teile im Strukturbaum unmittelbar nebeneinander liegen, fallen Dubletten, Beinah-Dubletten und unnötige Varianten beim Durchsehen auf. Das Clustering ergänzt damit die Dublettenanalyse, ersetzt sie aber nicht.

  • Verbesserte Auffindbarkeit. Statt Ordnern aus Sachnummern entstehen Cluster mit fachlich benannten Knoten, die sich navigieren und durchsuchen lassen.