Das Clustering gruppiert die Teile eines Katalogs anhand ihrer Geometrie automatisch zu Clustern und ordnet diese in eine mehrstufige Struktur ein. Typische Einsatzbereiche sind:
Strukturierung gewachsener Eigenteile-Bestände. Kataloge mit eigenen Teilen umfassen häufig viele tausend Teile ohne brauchbare Klassifikation. Das Clustering erzeugt daraus in einem Durchlauf eine nach Ähnlichkeit sortierte Ordnerstruktur mit sprechenden Bezeichnungen.
Aufbau eines neuen Master-Katalogs. Das Ergebnis wird in einen neuen Katalog exportiert, der den bisherigen Bestand vollständig ersetzt – dabei wird jedes Teil des Originals übernommen, auch nicht clusterbare Teile.
Vorarbeit für Standardisierung und Teilereduzierung. Weil geometrisch ähnliche Teile im Strukturbaum unmittelbar nebeneinander liegen, fallen Dubletten, Beinah-Dubletten und unnötige Varianten beim Durchsehen auf. Das Clustering ergänzt damit die Dublettenanalyse, ersetzt sie aber nicht.
Verbesserte Auffindbarkeit. Statt Ordnern aus Sachnummern entstehen Cluster mit fachlich benannten Knoten, die sich navigieren und durchsuchen lassen.
