PARTsolutions bietet die Möglichkeit, ERP-Systeme mittels einer Linkdatenbank anzubinden. Dadurch ergeben sich verschiedene Möglichkeiten, kundenspezifische Unternehmensprozesse abzubilden.
Voraussetzung ist, dass die Wertebereichsvariablen von Seiten des Herstellers nach den Kategorien der Typ-Identifikation deklariert sind, denn nur dann kann eine fehlerfreie Umsetzung dieser, bzw. der daraus resultierenden NB und LINA, im ERP-System sichergestellt werden.
Die Unterscheidung
spielt auch eine Rolle beim Erzeugen der ERP-Nummer. Bei
Wertebereichsvariablen vom Typ Funktionsmerkmal bleibt
der Wert änderbar, auch wenn eine ERP-Nummer vergeben ist, bei
Wertebereichsvariablen vom Typ Geometriemerkmal wird
der Wert gepinnt
, sobald eine ERP-Nummer vergeben ist.
Die Typ-Identifikation wird in PARTdesigner im Variablenmanager gesetzt.
Folgende Optionen stehen zur Verfügung.
Entsprechend der Deklaration ist die Darstellung im PARTdataManager unterschiedlich.
Im Folgenden wird die Verwendung der einzelnen Merkmale erläutert:
Das Funktionsmerkmal wird verwendet für Hub-, und Winkelstellungen, für alles, was eine mechanische Bewegung in einem Teil / einer Baugruppe definiert (z. B. die Hubstellung eines Zylinders).
Das Geometriemerkmal wird verwendet für Merkmale, die Einfluss auf die Geometrie haben; also z.B., wenn sich die Geometrie des Teils oder der Baugruppe durch die Variable ändert (z.B. max. Hublänge), bzw. wenn Komponenten dazukommen oder wegfallen z.B. „Sensor ja/nein“ oder „Option an/aus“.
![[Hinweis]](https://webapi.partcommunity.com/service/help/latest/pages/de/partsolutions_user/doc/images/note.png)
Hinweis Bei einem Zylinder beispielsweise muss unterschieden werden zwischen dem HUB, welcher ein Geometriemerkmal ist und der Hubstellung, welche ein Funktionsmerkmal ist. Bei ERP-Funktionalität wird der HUB gepinnt, sobald eine ERP_PDM_NUMBER vergeben wurde; die Hubstellung wird nicht gepinnt. Der gepinnte Zustand wird sichtbar an einem speziellen Icon
. Verschiedenen Hüben sind bei
ERP-Funktionalität auch verschiedene ERP-Nummern
zugeteilt; verschiedenen Hubstellungen nicht.Das Dimensionsmerkmal wird verwendet bei Halbzeugen und Profilen, die in laufenden Metern hergestellt werden (hier Variable L).
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Hinweis Ob ein Dimensionsmerkmal bei Vergabe einer ERP-Nummer gepinnt wird
, ist per Konfigurationsdatei in
Abhängigkeit vom gewünschten firmeninternen Workflow
eingestellt.[a]Falls die Zeile gepinnt ist und Sie einen anderen Wert benötigen, benutzen Sie stattdessen die nicht gepinnte "neutrale" Zeile ohne ERP-Nummer daneben. Ob Zeilen ohne ERP-Nummer exportiert werden dürfen, ist abhängig vom gewünschten firmeninternen Workflow.
[a] Siehe Abschnitt 4.17.1, „Dimensions-Merkmal pinnen an/aus / plinkcommon.cfg -> Block [PARTdataManager] -> Key "LockDimRange"“ in PARTsolutions - Handbuch für Administration.
Das Sachmerkmal wird verwendet für Werte, die für Maß- und/oder Produktnormen erforderlich sind, für Bestellnummern oder technische Spezifikationen, etc. (Merkmale, die nichts mit Geometrie oder Funktion zu tun haben).
![[Hinweis]](https://webapi.partcommunity.com/service/help/latest/pages/de/partsolutions_user/doc/images/note.png)
Hinweis Ein Sachmerkmal ist gepinnt, sobald für die betreffende Zeile eine ERP-Nummer vergeben ist. Es wird mit einem entsprechenden Icon
gekennzeichnet.Wenn Sie einen anderen Wert benötigen, benutzen Sie stattdessen die nicht gepinnte "neutrale" Zeile ohne ERP-Nummer daneben. Ob Zeilen ohne ERP-Nummer exportiert werden dürfen, ist abhängig vom gewünschten firmeninternen Workflow.









