7.13.5.6.1. Dialogfenster "Eigenschaften der Bedingung"

Jedem Bauteil können Bedingungen zugewiesen werden. Per sekundärem Mausklick auf Bedingungen wird der Kontextmenübefehl Bedingung einfügen aufgerufen.

Aufruf "Bedingung einfügen"

Aufruf "Bedingung einfügen"

Der Kontextmenübefehl Bedingung einfügen öffnet das Fenster Eigenschaften der Bedingung.

Dort lassen sich die Variablen (Länge, Durchmesser, etc.) des Dummy-Startteils (dieses enthält die steuernde Tabelle in der Baugruppe) und der Einzelteile mit Hilfe von Operanden in die Verhältnisse = , < , <= , > , >= , <> setzen.

[Hinweis]Hinweis

Beziehen Sie sich beim Definieren der Bedingungen - wenn möglich - auf das Dummy-Startteil.

Mit Hilfe des Variablen Browser (siehe weiter unten) können Sie einfach die korrekte Syntax einsetzen.

Beispiel

Bedingung 1       =  Bedingung 2
---------------------------------
SCHARNIERDUMMY@L  =  FLUEGEL1@L

Der gesamte Ausdruck im Dialogfenster Eigenschaften der Bedingung liest sich folgendermaßen:

Der Wert der Variablen "L" des Dummy-Startteils "SCHARNIERDUMMY" soll dem Wert der Variablen "L" des Bauteils "FLUEGEL1" entsprechen.

[Hinweis]Hinweis

Sofern bei einem Ist-gleich (=) Vergleich zwischen Bedingungen Berechnungen ausgeführt werden, verwenden Sie bitte, wenn irgend möglich, nur Datentyp Integer oder Text. Ganz grundsätzlich - nicht PARTsolutions-spezifisch - können bei Berechnungen beim Vergleich von Fließkommazahlen Fehler auftreten.

Insbesondere wenn Nummern Teil von Bestellnummern oder Teilenummern sind, verwenden Sie nicht Datentyp Dezimalzahl.

[Hinweis]Hinweis

Sie können auch ERP-Variablen in Bedingungen benutzen!

Z.B.: BN1536@ACTIVE_STATE <> 0 (Gesperrt)