Bislang musste ein Kunden-Administrator bei vorhandener ERP-Integration bei jedem Katalogupdate ein Mapping für LinkDB-Datensätze durchführen, wenn Projektnamen oder Variablen geändert worden waren, was mit einigem Aufwand auf Kundenseite verbunden war und zu einer gewissen Vermeidungstendenz von Updates führte.
Um die Kundenseite zu entlasten werden mit V10 Mapping-Informationen von Katalogständen direkt in den Katalog mit aufgenommen. Das heißt, die Aufgaben werden nun vom Katalogmodellierer übernommen.
Beim allerersten Katalogupdate mit V10 müssen die Updates noch einmal manuell (mit dem UpdateManager) durchgeführt werden, aber danach greift die neue Methode und manuelles Eingreifen ist nur noch in Ausnahmefällen nötig, wenn eine Anpassung nicht automatisch vorgenommen werden kann.
Bei Katalog xy ist der letzte Stand vom 1.1.2015 noch ohne Mappings. Ein Kunde mit V10 hat genau diesen Katalogstand.
Jetzt wird eine neue Version am 1.6.2015 veröffentlicht. In dieser hat die Modellierung bereits Mappings eingetragen, und zwar zum letzten veröffentlichten Stand vom 1.1.2015.
Wenn der Kunde jetzt den neuen Stand installiert, werden diese Mappings automatisch eingetragen.
Wenn der Kunde allerdings einen Stand vom 1.10.2014 installiert hat, dann existieren dafür keine Mappings und wenn er dann den vom 1.6.2015 installiert, muss er noch einmal selber mappen. Allerdings kann der Teil der Projekte automatisch gemappt werden, der sich zwischen dem 1.10.2014 und dem 1.1.2015 nicht verändert hat.
Benutzeroberfläche in PARTproject
Das Mapping erfolgt in eCATALOGsolutions, in PARTproject, weil dort die Mappings von der Modellierung mit jedem Release eingetragen werden müssen.
Die folgende Abbildung zeigt die Benutzeroberfläche (Dialogfenster Release Mapping bearbeiten).
Sie sehen ein Projekt, bei dem sich Variablen verändert haben. Wenn Sie eine Tabellenzeile selektieren, wird links die alte Version und rechts die neue Version dargestellt. Rechts oben ist zur Kontrolle (evtl. auch zum Ändern) das Variablenmapping zu sehen.
Bei Wertebereichs-Variablen (gelbe Felder) kann auch über Bedingungen, die Algorithmen mit Fortran-Code verwenden, gemappt werden.
Eine detaillierte Beschreibung hierzu finden Sie unter Abschnitt 6.10.2, „ERP-Mapping überprüfen (ERP-Mapping hinzufügen... und ERP-Mapping bearbeiten...)“ in eCATALOGsolutions - Handbuch.


