3.3.7.10. NX: Makro-Platzierung mit Unterscheidung des Modelltyps

Die Platzierungsmakros unterstützen "Modelltyp-Marker", und zwar:[55]

  • <<CNS_PART>> für PSOL-Katalogteile

  • <<CNS_ASM>> für PSOL-Katalogbaugruppen

  • <<CNS_NAT_PART>> für Eigenteile

  • <<CNS_NAT_ASM>> für Eigenbaugruppen

Diese Marker erlauben es dem PSOL-Interface, je nach zu platzierendem Modell, die passende Makrozeile einzusetzen.

Auf diese Weise kann u.A. für CADENAS-Bauteile das Reference Set "CNS_SOLID", für Firmen-Eigenteile "SOLID" und für Baugruppen "Entire Part" mit einem einzigen Makro gesetzt werden. Es wird pro Export-Modelltyp nur eine dieser Zeilen zum Einsatz kommen.

Nachteil hier ist, dass die entsprechenden Makrozeilen nicht automatisch generiert werden können (wegen großer Varianz von Reference Set Indizierung in unterschiedlichen Umgebungen).

Vorgehensweise:

  1. Nehmen Sie ein Standard-Makro.

  2. Suchen Sie die letzte Zeile, die "! Model ("MODEL")" beinhaltet.

  3. Ersetzen Sie die markierte Zeile durch die folgenden 4:

    <<CNS_PART>>EVENT ACTIVATE 0 0, 46268416, 8, 0, 0!
    <<CNS_ASM>>EVENT ACTIVATE 0 0, 46268416, 0, 0, 0!
    <<CNS_NAT_PART>>EVENT ACTIVATE 0 0, 46268416, 0, 0, 0!
    <<CNS_NAT_ASM>>EVENT ACTIVATE 0 0, 46268416, 0, 0, 0!

  4. Die "8" (dritte Zahl von rechts) in der <<CNS_PART>> Zeile steht für den Index des gewünschten Reference Set, wie auf dem folgenden Bild ersichtlich ist. In einer Standardinstallation entspricht dies dem Reference Set "CNS_SOLID".

    Reference Set "CNS_SOLID"

    Reference Set "CNS_SOLID"

  5. Je nach Kundeninstallation kann sich der Index des gewünschten Reference Set unterscheiden.

    "0" bedeutet das erste Element in der Liste, "1" das zweite, usw.

  6. Alle anderen bleiben im Makro auf 0 , triggern also das 1.Element in der Liste (welches für das Reference Set "Entire Part" bei Baugruppen oder "Model" bei Einzelteilen steht).

[Hinweis]Hinweis

Das Beispiel gilt für die Reference Set Auswahl, kann aber grundsätzlich für beliebige Einstellungen im Makro verwendet werden, wie zum Beispiel Platzierungsoptionen.

Damit können im Prinzip alle Optionen im "Add Component" Dialog vom aktuellen Modelltyp abhängig gemacht werden.