Warum Unternehmen umdenken und altbewährte Vermarktungsstrategien ablegen müssen

Produktmarketing braucht einen Wandel, um auch in Zukunft die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern

Alles begann mit den ersten Absagen von Messen und Veranstaltungen. Inzwischen sind weltweit nicht nur ca. 1868 Messen (expodatabase.de, Stand 02. April 2020) betroffen, es ist zusätzlich auch noch unmöglich geworden, als Vertriebsmitarbeiter einen persönlichen Termin bei einem Interessenten wahrnehmen zu können. Sicher wird sich das alles zu gegebener Zeit wieder entspannen – was aber in den Köpfen bleiben wird ist die Sorge vor Ansteckungen und dass sich diese Situation in Zukunft jederzeit wiederholen könnte. Sollte man deswegen den Kopf in den Sand stecken? Natürlich nicht, das Ende der Welt ist sicher noch fern… Was es aber verdeutlicht ist, dass Unternehmen jetzt die Zeit und vor allem auch das Budget, das aufgrund der Messeabsagen wieder frei geworden ist, intelligent einsetzen müssen.

Im Maschinenbau und der Elektrotechnik sind technische Komponenten nach wie vor sehr stark gefragt. Das zeigt sich insbesondere an der Anzahl an 3D CAD Modelle Downloads von intelligenten Engineering Daten bzw. digitalen Zwillingen, die in der Folge bei den Herstellern zu qualifizierten Sales Leads führen.

Ja, die Produkte werden unverändert stark nachgefragt, aber eben anders als zu jener Zeit, als die Umstände weltweit noch weniger dramatisch waren. Viele Unternehmen haben sich in ihrer Komfortzone, nämlich ihrem bewährten und reibungslos laufenden Business, sehr wohl gefühlt und haben sich aus Bequemlichkeit nie aus dieser Komfortzone hinausbewegt. Die Notwendigkeit war ja schließlich auch nicht gegeben. Teilweise wurden zukunftsorientierte Projekte zugunsten des Tagesgeschäfts einfach unendlich lange hinausgeschoben. Getreu dem Motto: „Ich habe keine Zeit die Axt zu schärfen. Ich muss Bäume fällen."

Genau jetzt ist jedoch unvermeidbar die Zeit gekommen, sich aus der Komfortzone heraus zu bewegen und so, über den „Inneren Schweinehund" hinweg, in eine Lern- und Wachstumszone zu gelangen. Doch wie hilft das jetzt frei gewordene Marketingbudget und die frei gewordenen Zeitressourcen, diese Lern- und Wachstumszone zu erreichen? Schon länger hat sich angedeutet, dass Unternehmen nicht mehr allein auf Messen setzen sollten, wenn es um die Generierung von Leads geht. Messekontakte stellten sich nicht nur als kostspielig heraus, auch war die Anzahl an qualifizierten Kontakten überschaubar. Das sich Marketingbudget auch effizienter investieren lässt, war schon vorher ein offenes Geheimnis. Die Zukunft des Marketings liegt heute in der Digitalisierung. Online lassen sich nicht nur wesentlich mehr Leads generieren, die Kosten pro Lead sinken gleichzeitig deutlich auf wenige Euro.

Der Grund für die tendenziell wenig nachhaltige Wirkung von Messen ist einfach: Gemäß dem Sprichwort „Aus den Augen aus dem Sinn" haben kostspielige Messeauftritte eine geringe Halbwertszeit von vielleicht nur einigen Minuten. Die überreichten Marketingmaterialien, gedruckt auf edelstem Hochglanzpapier, landen im nächsten Mülleimer und das Interesse richtet sich auf den nächsten Aussteller, schließlich will sich der Besucher lediglich Inspirationen holen.

Die richtige Digitalisierungsstrategie führt langfristig zum Erfolg

Um die richtige Digitalisierungsstrategie zu entwickeln, müssen sich Unternehmen zuerst fragen, wer überhaupt die Wahl für ihr Produkt entscheidend beeinflusst. Insbesondere in den Bereichen Maschinenbau und Elektrotechnik wird das der Ingenieur bzw. Planer sein. Er ist der maßgebliche Impulsgeber für die Beschaffung von technischen Komponenten. Deshalb gilt es, das digitale Angebot bestmöglich auf seine Bedürfnisse abzustimmen.

Neben der Möglichkeit von digitalen 3D CAD Modelle Downloads sind umfangreiche Such- und Recherchefunktionen für die Wahl des richtigen Produkts bzw. der Produktvariante essentiell. Digitale Plattformen wie etwa www.3Dfindit.com oder www.PARTcommunity.com mit ihren Millionen Anwendern aus den Bereichen Maschinenbau, Anlagenbau, Elektrotechnik und Architektur erleichtern mit ihrer Technologie Ingenieuren & Architekten ihre tägliche Arbeit.

Wurde die Komponente als digitaler Zwilling erst einmal heruntergeladen und in der Konstruktion platziert, geht alles seinen definierten Weg: Vom CAD bzw. PLM System werden die Informationen in die Stückliste übergeben, die dann innerhalb des ERP Systems bzw. des Warenwirtschaftssystems dem Einkäufer als Basis für seine Beschaffung dient. Der Einkäufer wird in der Regel die Entscheidung des Ingenieurs nicht grundlegend hinterfragen. Er müsste nicht nur das Risiko der Produkthaftung auf sich nehmen, sondern würde unter Umständen auch die angestrebte Time-to-Market stark gefährden. Diese Änderung müsste erst durch das Engineering im Hinblick auf die gesamte Konstruktion überprüft und erneut freigeben werden. Hier reden wir von einem Prozess, der sich über Wochen zieht, was kein vernünftig agierendes Unternehmen in Kauf nehmen würde.

Besondere Stärke zeigen solche digitalen Plattformen auch bei ihrer internationalen Ausrichtung. Sie sind eine Art Türöffner für neue Märkte, die man 24/7 bedienen kann, ohne notwendigerweise Niederlassungen vor Ort zu benötigen.

Jeder Marketing- und Vertriebsleiter sollte sich also jetzt die Frage stellen, wie dafür gesorgt werden kann, dass Ingenieure in ihrem Konstruktionsalltag bestmöglich mit einfach zugänglichen, digitalen Zwillingen unterstützt und damit rundum zufrieden gestellt werden können. So werden die Komponenten spielend den Einzug in deren Konstruktion finden. Der Konstrukteur geht hier schlicht den Weg des geringsten Widerstands. Oder mit anderen Worten – er greift auf die Produkte zurück, die ihm lästige Recherchearbeit nach sämtlichen konstruktionsrelevanten Informationen erspart und aufwendige Rückfragen beim Hersteller unnötig werden lässt.

Die Bereitstellung von digitalen Zwillingen verschafft Komponentenhersteller also einen enormen Wettbewerbsvorteil. Bei der Erstellung der intelligenten Engineering Daten ist jedoch Vorsicht geboten. Einige Lösungsanbieter für die Erstellung von digitalen Komponenten kommunizieren zwar marketingwirksam, dass sie bei der Erstellung von digitalen Zwillingen von Bauteilen unterstützen könnten. Das Versprechen hält bei genauerem Hinsehen jedoch in der Praxis nicht stand.

Anbieter wie CADENAS, die auf über 25 Jahre Erfahrung bei der Erstellung von hochwertigen digitalen Produktkatalogen zurückgreifen können, zeigen in einem Beratungsgespräch anschaulich auf, warum mit einer Low-Budget-Lösung im Zweifelsfall kein Preis - und vor allem kein zufriedener Kunde – gewonnen werden kann.

Bei der Wahl eines Lösungspartners sollte auch geprüft werden, in wie weit dieser auch gleich für die notwendige Nähe zum Ingenieur sorgen kann. 3D CAD Downloadplattformen wie 3Dfindit.com oder PARTcommunity.com werden beispielsweise immer häufiger direkt in bekannte CAD Systeme integriert. So findet der Ingenieur ohne Umwege direkt in seinem CAD System zu den Herstellern mit den Produktkatalogen und ihren digitalen Zwillingen. Mit wenigen Klicks landet so das Bauteil direkt in der Konstruktion.

Sie wollen auch im Trend der Zeit liegen? Dann nutzen Sie Ihr Budget für die Bereitstellung von intelligenten Engineering Daten!

Nutzen Sie jetzt die Möglichkeit, modernisieren Sie Ihre Marketing- und Vertriebsstrategie und starten Sie los in Richtung Wachstumszone. Zahlreiche Komponentenhersteller haben es bereits vorgemacht und profitieren von der erfolgreichen Umsetzung ihres digitalen Produktkatalogs.

Dass diese Hersteller damit eine zukunftsorientierte Entscheidung getroffen haben, zeigt auch die seit Jahren steigende Zahl an 3D CAD Modelle Downloads. Allein im Jahr 2019 konnten die Plattformen 3Dfindit.com und PARTcommunity insgesamt 405 Millionen 3D CAD Modelle Downloads für die dort verfügbaren Hersteller mit ihren Produkten generieren.

Sie wollen dort auch mit Ihren Produkten vertreten sein? Wir beraten Sie gerne!

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