Die DSGVO enthält Vorschriften zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten.
CADENAS verarbeitet userbezogene Daten wie Name, Rechnername, Uhrzeit, etc. entsprechend der genutzten Software-Prozesse und -Funktionen.
Detaillierte Informationen sind im Folgenden untergliedert nach den einzelnen Anwendungfällen.
Allgemein gilt, dass alle Windows-User und -Gruppen unter in PARTadmin -> Kategorie Rechteverwaltung -> Registerseite Benutzerdatenbanken auf der Registerseite Windows angezeigt werden können. Im Regelfall steht das Modul PARTadmin nur der Administration zur Verfügung und der Zugriff auf DSGVO-relevante Dateien ist über die Windows-Rechteverwaltung geregelt.
In PARTadmin -> Kategorie Rechteverwaltung -> Registerseite Benutzerdatenbanken -> Registerseite LDAP können auch andere AD-Attribute abgefragt werden. Hierzu müssen allerdings Filter entsprechend konfiguriert werden.
Zur AppServer Administration kann das PARTapplicationServer Dashboard via PARTadmin -> Kategorie AppServer Client -> Dialogbereich Diagnose mit Klick auf geöffnet werden.
Auf der Registerseite System Info finden Sie Unterrubriken zu AppServer Dienste, installierte Dateisysteme, installierte Kataloge, Lizenzinformationen, Windows Logs, Netzwerk-Informationen, OpenGL-Informationen, IP-Adressen.
Die Datenspeicherung erfolgt entsprechend der Konfiguration unter PARTadmin -> Kategorie Rechteverwaltung -> Registerseite Rechtezuordnung:
Zuordnung von Benutzer-ID auf PARTsolutions-ERP-Rolle und Profil
Zuordnung von Gruppen-ID auf PARTsolutions-ERP-Rolle und Profil
Nichts von beidem, wenn alle User die gleiche Rolle und Profil haben.
Nichts von beidem, wenn User verschiedene Rollen und Profile haben (siehe Beispiel unten)
Im Folgenden wird beispielhaft gezeigt, wie ein userbezogener und ein neutraler Login aussehen können.
Sobald unter PARTadmin -> Kategorie Rechteverwaltung -> Registerseite Benutzerdatenbanken auf der Registerseite Windows die Option Aktiv aktiviert ist, kann ein userbezogener Login erfolgen.
-> Beim Login mit dem Windows-User werden Benutzer-ID, Gruppe, Gruppenzugehörigkeit und Domäne erfasst.
-> Der Windows-Username wird an verschiedenen Stellen der Software angezeigt, beispielsweise in der Statuszeile.
Der userbezogene Login kann manuell oder automatisch erfolgen.
Folgendes Szenario zeigt beispielhaft das Einrichten eines neutralen, also nicht userbezogenen Logins:
Deaktivieren Sie die Windows-Option in PARTadmin -> Kategorie Rechteverwaltung -> Registerseite Benutzerdatenbanken
Aktivieren Sie die ERP (plinkusers)-Option in PARTadmin -> Kategorie Rechteverwaltung -> Registerseite Benutzerdatenbanken und legen Sie Benutzer an.
Diesen Benutzern muss eine Rollensatz zugewiesen sein.
-> Jetzt kann beim Aufruf einer Application (z.B. PARTdataManager) die Benutzerauthentifizierung mit einem angelegten ERP-Benutzer und Passwort erfolgen.
Bei fehlerhafter Eingabe erscheint eine entsprechende Meldung.
-> In PARTdataManager wird der Rollensatz (mit Rolle) in der Statuszeile angezeigt (kein Windows-User).
Eine alternative Lösung mit einem neutralen Datenbank Login zu arbeiten ist die Verwendung eines Gruppennamens als Windows-Login. (Die Lösung ist nur DSVGO-konform, sofern die Gruppe mehr als einen Benutzer hat.)
Eine weitere Alternative, neben dem Gruppennamen, ist es, die Konfiguration "Default/Eingeloggt" zuzuordnen. Das gilt dann für alle User, die auf keine andere Weise zugeordnet sind.
Für den Zugriff auf die ERP-Datenbank muss ein Datenbankpasswort gespeichert werden.
Die Eingabe erfolgt unter PARTadmin -> Kategorie ERP-Umgebung -> Datenbankverbindung.
DB-Benutzer/DB-Passwort bzw. DBO-Benutzer/DBO-Passwort werden verschlüsselt gespeichert.
Das Passwort wird
in der Konfigurationsdatei plinkusers.cfg
gespeichert.
Auch bei der Datenverarbeitung wie z.B. Anlage einer ERP-Nummer oder Änderungen von Rollen und Rechten können User-bezogene Daten gespeichert werden.
PARTadmin -> Kategorie Katalogaktualisierung -> Online
Email und
Passwort werden in der partupdate.cfg
gespeichert.
Jeder CIP-Download ist einem User zugeordnet. Username und auch die IP werden gespeichert.
Für Analyse-Zwecke kann Logging verwendet werden.
Im Dialog Logging Einstellungen, Teil der Dialogseite Einstellungen, die Sie aus PARTsolutions und eCATALOGsolutions Modulen über Extras Menü -> Einstellungen aufrufen können, können Sie das Loglevel festlegen. Auch z.B. der Username wird beim Login-Vorgang in Module geloggt.
Die Ausgabe der
Logging-Daten erfolgt in der Ausgabedatei unter $Temp\psol_logs\cadenas_error.log.
Die Anzeige in der GUI erfolgt im Log-Fenster des jeweiligen Moduls.
DSGVO-relevante Informationen bezüglich FLM-Server finden Sie unter Abschnitt 1.4.4.4, „Registerseite "Sicherheit"“. Dieser Punkt ist auch ohne ERP relevant.




















